Leben auf dem platten Land, am Wattenmeer, mit den Gezeiten.

 

 
 
   

Die Bezeichnungen für Ebbe und Flut heißen Gezeiten oder auch Tide. Ebbe und Flut treten beständig auf und dauern zusammen 12 Stunden und 24 Minuten. Das bedeutet, dass sich die Gezeiten täglich um 48 Minuten verschieben. Den mittleren Stand zwischen Hoch- und Niedrigwasser nennt man Normalnull (NN).

Wattwandern kann auch tückisch sein.

Grundsätzlich:

Es ist bedenkenlos, sich einer Wandergruppe mit Wattführer anzuschließen. Es werden ausreichend Wattwanderungen angeboten und die Wattführer kennen sich bestens im Wattengebiet aus. Wattlaufen ist gesund und macht Spaß. Dabei erfahren und sehen Sie eine Menge interessanter Dinge.

Wenn Sie auf eigene Faust ins Watt laufen möchten, dann gehen Sie möglichst nie alleine.

Schauen Sie in den Tidekalender (erhältlich beim Tourist-Büro) und informieren Sie sich über die Gezeiten. Ablaufendes Wasser und auflaufendes Wasser ist meistens an den Strandaufgängen ausgehangen.

Führen Sie Wattwanderungen nur im Sommer am Tage (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) und nur bei ruhigem Wetter und guten Sichtverhältnissen durch.

Gehen Sie auf keinen Fall bei Dunkelheit, Sturm oder Nebel ins Watt. Es ist lebensgefährlich.

Merken Sie sich die Uhrzeit, wann Sie ins Watt laufen und bedenken Sie, dass Sie die Zeit auch zurück brauchen (um nicht vom Wasser eingeholt zu werden). Laufen Sie möglichst mit ablaufendem Wasser los. Für Ihre Sicherheit ist es auch von Vorteil, sich beim Hinauslaufen ins Watt einen Orientierungspunkt am Deich/ Festland zu merken.

Außerdem gilt zu bedenken: Draußen im Watt durchqueren Sie oftmals Senken und Priele (Wässerläufe). Die Priele sind oft breit und tief. Bei auflaufendem Wasser laufen diese als erstes wieder mit Wasser voll. Es herrscht dabei starke Strömung! Auch geübte Schwimmer sollten auf keinen Fall versuchen, einen vollen Priel zu durchschwimmen. Bedenken Sie also, dass Sie diese Priele auf Ihrem Rückweg wieder durchqueren müssen. Auch deshalb sollten Sie möglichst mit ablaufendem Wasser hinaus ins Watt laufen.

Steilkanten und Schlickfelder können lebensgefährlich werden, wenn man die Tücken nicht kennt. Es besteht Gefahr des Einsinkens in Schlickzonen, die manchmal mehr oder weniger ausgeprägt sind. Im Kaiser-Wilhelm-Koog musste im Sommer 2011 vor der Schlickzone besonders gewarnt werden.

Sollte bei Ihrem Lauf ins Watt überraschend Seenebel aufkommen, kehren Sie sofort zurück ans Festland. Bei dichtem Nebel verlieren Sie sehr schnell die Orientierung im Wattgebiet.

Bei Gewitter ist das Betreten des Watts lebensgefährlich.

 

 

Führungen im Kaiser-Wilhelm-Koog  mit Dr. Ingrid Austen

Nationalpark-Wattführerin, Diplom-Geologin mit Schwerpunkt Küstengeologie.

 

(Vorland, Salzwiese und Vogelwelt, Lebewesen und Wissenswertes im Watt)

 

Treffpunkt: Südliche Badestelle, Kaiser-Wilhelm-Koog (Deichstr./ Süderstr.)

Dauer:       ca. 2 Stunden

 

Auskunft:   Tourist-Info, Marne Tel. 04851 957686

 

 

 

    vorgesehene Termine

        (ohne Gewähr)

18.6.

 Mo

17:00

29.6.

Fr

11:30

09.7.

Mo

11:00

18.7.

Mi

18:00

25.7.

Mi

10:30

01.8.

Mi

17:30

08.8.

Mi

10:00

15.8.

Mi

16:30

22.8.

Mi

10:00

29.8.

Mi

16:30

05.9.

Mi

10:00